Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

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Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:51

Sie hatte sehr lange daran geglaubt, dass das Schicksal sich mit ihr einen Scherz erlaubt hatte. Sie war geworden, was sie eigentlich nie hatte werden sollen, es aber hätte müssen. Alles nur, um zu überleben.

Das Schicksal hatte ihr die Chance gegeben, sich zu wehren. Für den Kampf, hatte es ihr die nötigen Fähigkeiten gegeben.

Starke Arme, um einen Schwert führen zu können.
Scharfe Klauen, um die Gegner damit festzuhalten.
Scharfe Zähne, um sich fest zu beißen.
Kraft, um dem Gegner überlegen zu sein.
Zähigkeit um alles zu überstehen -  und sei’s auch das Ende der Welt!

Doch als Gegenzug schien ihr dafür auch gleichzeitig etwas genommen worden zu sein.
Denn ein Krieger war nur so lange so gut wie er konnte, solange er einsatzfähig war. Und deshalb hatte ein Krieger alleine zu sein.

Liebe, war eine Schwäche, was er sich niemals leisten konnte. Zuneigung war im Gesamtkonzept nicht vorgesehen, genau so wenig, wie Glück oder Vertrauen, Freundschaft schon gar nicht.
Sie sollte das tun, wozu sie gemacht worden war. Kämpfen, besser sein als alle andere um dann das zu werden, wofür das Schicksal sie auserkoren hatte.

Eine Anführerin, gnadenlos, effizient, ohne Reue, ohne Emotionen – das perfekte Werkzeug!

Und beinahe… wäre sie genau das geworden. Beinahe hätte das Schicksal gewonnen.

Hätte es sie nicht in einen fernen Ort namens Rainbow Valley verschlagen. Hätte sie dort nicht gelernt, was es hieß zu fühlen, zu lachen, Spaß zu haben, all die Emotionen anzunehmen, die sich ihr boten und sich selbst aus dem Spiel zu nehmen.

Sie hatte sich verändert, weil sie es wollte. Sie hatte dem Schicksal die Stirn geboten, wohl wissend, dass sie DIESEN Kampf niemals würde gewinnen können. Sie würde es aber ihr ganzes Leben, und das war verflucht lang, hatte man die Ewigkeit vor sich, wieder und wieder versuchen, niemals müde werden, ihr Leben so zu leben wie sie wollte, nicht wie sie sollte!

Sie hatte Freunde gefunden, hatte gelernt, dass Freund nett zu ihr waren, freundlich zu ihr waren, wenn sie es auch war. Hatte festgestellt, dass sie etwas zurückbekam, wenn sie etwas gab. Auch wenn ihr das immer reichlich schwer fiel, agierte sie doch so komplett wider ihre Natur.

Damals, als sie noch ein Mensch war, hatte sie anders geheißen, war unter einem anderen Namen geboren, als den, den sie jetzt trug. Doch als das Schicksal sie geformt hatte, zu dem was sie heute war und in aller Ewigkeit sein würde, hatte sie einen neuen gebraucht. Der alte Name war mit ihrem alten Leben gestorben, er wurde ihrer Art der sie jetzt angehörte, einfach nicht mehr gerecht. Und so hatte sie sich selbst neu benannt.

Ihr jetziger Name trug all das, was sie ausmachte, in sich. Hatte ein starker Name sein müssen, unbeugsam, unzerstörbar. Ein Name war ihr sofort in den Sinn gekommen, so durften ihre Freunde sie heute auch nennen. Doch für den vollen Namen war er zu kurz gewesen, es hatte einfach etwas gefehlt.

Und so hatte sie den Namen einfach erweitert, ihn praktisch verlängert - und damit einzigartig gemacht.

Für ihre Freunde war sie: Seth.
Ihr voller Name lautete: Sethereth.

Einen Nachnamen hatte sie damals nicht für nötig erachtet, doch in dieser neuen Zeit war es unabdingbar, dass sie einen brauchte. Und so hatte sie sich einen nach langem Überlegen zugelegt. Einen, der ihrer Natur Zeugnis ablegte. Sie hatte grinsen müssen, als ihr klar geworden war, dass so ein Nachname einer Walküre würdig war, mehr als es ihr zu Anfang sogar klar geworden war.

Sie hatte sich selbst an einer alten Sprache versucht. Ihr Nachname war so passend.
Gladio-Velatos, was soviel hieß wie Schwerträgerin.

Sethereth Gladio-Velatos

der hatte ihr gefallen! Zudem sie schon immer etwas für Latein übrig gehabt hatte. Eine schöne, harte, wenn auch leider inzwischen tote Sprache.

Es war dann durch einen Unfall passiert, dass sie den einzigen Ort, wo sie sich je heimisch gefühlt hatte, hatte verlassen müssen. Wieso war egal, Fakt war nur, dass sie wieder bei 0 angekommen war. Es war ein Neuanfang von Nöten gewesen, sie hatte sich wieder einmal selbst neu erfinden müssen. Es war ihr nicht so leicht gefallen, wie beim letzten Mal, und doch hatte sie es tun müssen.

Gründe für eine Auszeit gab es wahrlich genug. Sie hatte tatsächlich eine Weile mit dem Gedanken gespielt sich eine Zeit lang an einen sicheren Ort zurückzuziehen und zu schlafen. Vielleicht nur für 1 Jahrhundert oder so, aber einfach so aufgeben war ihr Stil. War er noch nie gewesen, also auch jetzt nicht.

Und genau deswegen hatte sie die andere Option statt Abgeschiedenheit gewählt. San Francisco, eine Stadt die genau wie New York, oder Rom, oder Russland, niemals schlief. Sie hatte an einen Puls der Stadt zurückmüssen um sich wieder lebendig fühlen zu können, sie hatte das Leben selbst wieder auf der Zunge schmecken müssen um den Geschmack all der vergangenen Jahre und Jahrzehnte weg zu bekommen.

Und es war genau die richtige Entscheidung gewesen. Die Last der vergangenen Zeit war für eine Weile von ihren Schultern abgefallen. Sie hatte sich wieder jung gefühlt, unwiderstehlich, war in die Welle der neuen Zeit eingetaucht und hatte sich gleich von Anfang an, pudelwohl gefühlt.

Sie wusste genau, irgendwann würde auch diese Zeit enden und dann würde sie sich schlafen legen müssen. Einfach um ihren Geist die nötige Ruhe zu gönnen, um nicht verrückt zu werden.

Und dann… wenn ihre Zeit erneut gekommen war, würde sie erneut wach werden und wieder leben. Das würde sie solange tun, bis all ihre Lebensjahre, so viele es auch sein mochten, aufgebraucht waren. Vielleicht würde sie so lange wie der Plant leben und mit ihm untergehen.
Sie hoffte inständig, dass sie DAS nicht überleben würde. Denn das wollte sie nicht. Spätestens dann, wenn die Menschheit vom Planteten verschwunden war und nur noch Bilder Zeugnis der einstigen Zivilisation ablegten, wenn sie und nur noch diejenigen die auch von ihrer oder einer anderen Art übrig waren, dann wollte sie mit einem Knall abtreten.

Doch noch war alles in bester Ordnung mit der Menschheit. In ihrer neu erwählten Heimatstadt wuselten sie zu Hauf von A nach B, ohne zu wissen, dass sie und auch andere Raubtiere ganz am Anfang der Nahrungskette unter ihnen wanderten, sich von ihnen nährten und mit ihnen zusammen lebten.

Genau das machte diese Stadt und auch andere so einzigartig. Das bunte Gemisch von hell und dunkel, von böse und gut, von Schmerz und Lust, von Lebensfreude bis zu todebetrübt – alles war dabei. Und sie war nun auch ein kleiner Teil des großen Ganzen, und es fühlte sich gut an. So gut, so perfekt, genau das was sie jetzt brauchte um alte Wunden heilen zu lassen.

Sie hatte sich schnell zurecht gefunden. Sie hatte schnell Anschluss gefunden, da sie ja inzwischen gelernte hatte, wie. Sie hatte sich eingerichtet, hatte sich neu orientiert, hatte ihre Finanzen genau wie ihr Leben geordnet und eigentlich nur noch eine schöne Bleibe in dieser wunderbaren Stadt gesucht. Eine Wohnung, die ihr genau noch das gab, was ihr bisher noch gefehlt hatte.

Das Gefühl zuhause zu sein, eine eigene Heimat zu haben. Einen Ort, der der ihre war, wo sie gerne war.

Danach… würde sie vielleicht erneut damit beginnen sich mit dem Schicksal auseinander zu setzen, was die unerwünschten Gefühle betraf.
Liebe. Leidenschaft. Hingabe. Lust. Freundschaft. Sehnsucht. Glück…

All das, was sie sich bisher nur in sehr geringen Dosen, wenn überhaupt, gestattet hatte. Dazu fehlte ihr zwar nach wie vor der passende Partner, aber alles zu seiner Zeit. Gemach, Gemach, Rom wurde auch nicht in einem Tag errichtet. Eins nach dem anderen, sie würde schon einen passenden Kandidaten für eines oder sogar mehrerer der Gefühle auf ihrer To-do/to-feel-Liste finden.

Und wenn sie ihn oder sie, wer wusste das schon, dann gefunden hatte, dann würde sie alles was sich ihr bot mit offenen Sinnen annehmen und genießen.

Fürs erste würde sie sich erst einmal einen Diamanten unter den Wohnungen anschauen. Der Besichtigungstermin war in einer Stunde. Laut Exposé war die Immobilie ein Knaller. Sie würde sehen, zumindest war sie schon einmal sehr gespannt.

Und dann… sie würde es auf sich zu kommen lassen, sie hatte schließlich noch die gesamte Ewigkeit vor sich.

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:53



Es gibt eine Wohnungsbesichtigung in Frisco. Beide haben einen Makler beauftragt, die Termine vermischen sich und so kommt es zu dem Treffen.

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:53

Sethereth



Sie sah sich langsam um. Na schön, vielleicht war diese Wohnung "etwas" überdimensioniert, das musste sie zugeben. Aber genau deswegen würde sie perfekt zu ihr passen. Der Preis war exorbitant, diese Aussicht unbezahlbar, aber das kümmerte sie nicht besonders. Geld spielte keine Rolle, sie hatte genug davon.

Wenn man schon so lange lebte wie sie und etwas Sinn fürs Geschäft hatte, dann konnte man mit den Jahrhunderten schon ein stattliches Vermögen anhäufen. Genau das hatte sie getan. Vor langer Zeit… und das Geld arbeitete für sie.

Naja... bisher hatte sie nicht sonderlich viele Gründe gehabt, überhaupt etwas von diesem Vermögen anzutasten. Dort wo sie gewesen war, hatte sie nur einen Bruchteil des Geldes benötigt. Aber dieser Abschnitt war vorüber, es hatte sie wieder unter Leute gezogen. Und wo konnte man besser leben als hier. San Francisco hatte sie schon viele Male wie magisch angezogen.

New York, LA, Pittsburgh und die Karibik auch. Aber diese Orte waren alle samt mit nicht gerade guten Erinnerungen behaftet, es lebten dort zu viele Personen, denen sie momentan einfach nicht begegnen wollte. Irgendwann einmal… ja dann würden sich ihre Wege wieder kreuzen. Man sah sich im Leben immer zwei Mal – und keine wusste das besser als sie selbst! Sie würde bereit sein, wenn es soweit war!

„Miss, wenn Sie mir folgen wollen. Das wäre dann das Bad.



Sie folgte ihrer Maklerin in den Raum und ihr blieb die Luft weg. DAS sollte ein Bad sein? Das war eher ein Tempel, ein Tempel der Genüsse. Hier würde sie sich auch nach Stunden immer noch so wohl fühlen, wie in den ersten paar Minuten.

Aber Hallo... da ist sogar ein Kamin mit drin! Der Wahnsinn!

Ihre Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Ja, diese Wohnung war mehr und mehr nach ihrem Geschmack.

„Sehr schön. Ich bin restlos begeistert. Also wenn der Rest genau so aussieht wie die Wohnung und dieses „Bad“ sie lächelte ihre Maklerin wohlwollend an

"dann nehme ich sie!" dier Maklerin erwiderte das Lächeln sofort. Sollte sie dieses Geschäft abschließen können, hätte sie ausgesorgt. Seth war sich dieser Tatsache durchaus bewusst, aber sie war heute gut drauf. Die Maklerin hatte schließlich bisher auch einen sehr guten Job gemacht. Der Kunde war schließlich König, und wenn die Maklerin dafür sorgte dass in diesem Fall sie, die "Königin" zufrieden war, dann hatte Seth auch kein Problem damit, das mit Geld zu honorieren.

Man lebte schließlich nur einmal, nicht wahr?! Wie lang dieses besagte Leben war, stand allerdings auf einem anderen Blatt.

„Dann folgen Sie mir bitte!“ erneut ging die Maklerin voraus, Seth folgte. Während sie weiterhin ihren Blick schweifen ließ, stieg ein Wohlgefühl in ihr auf. Ja, das war IHRE Wohnung.

Der Rundgang ging fort und als sie schließlich kurz davor waren, wieder ins Wohnzimmer zu gehen, hörte Seth Stimmen. Verwirrt sah sie ihre Maklerin an, die aber ebenfalls etwas aus der Spur war.

„Haben Sie noch andere Interessenten?“ fragte Seth leise. Dahin war das gute Gefühl und Unmut machte sich breit. SO war es nicht geplant gewesen! KEINER würde ihr diese Wohnung streitig machen können. Sie könnte den geforderten Preis, sollte es nötig sein, sogar noch verdoppeln.

„Nein, eigentlich nicht. Aber möglicherweise...“ die Maklerin schwieg einen Moment.

„Möglicherweise überschneiden sich 2 Termine. Der mit Ihnen und mir und der eines meiner Kollegen!“ die Maklerin hatte sich wieder gefangen und straffte nun die Schultern.

„Seien Sie unbesorgt, ich hatte diese Immobilie bereits in unserem Programm als „nicht mehr vermittelbar“ gekennzeichnet. Ich bin mir sicher, dass er nur eine Verwechslung ist!" Seth neigte gnädig den Kopf. Es wäre sehr viel besser für die Maklerin, wenn dem so wäre. Eine Walküre war eine äußerst unangenehme Gesellschaft, wenn sie sauer wurde.

Im Wohnzimmer angekommen, trafen die beiden Frauen dann auf 2 Männer. Beide im Anzug, einer hielt ganz geschäftsmäßig eine Exposé-Mappe in der Hand. Ah, also tatsächlich ein zweiter Makler. Doch Seths Aufmerksamkeit wurde von dem zweiten Exemplar der männlichen Schöpfung in Anspruch genommen. Und was für eins!

Er drehte ihr zwar den Rücken zu, doch selbst durch das Jackett war zu sehen, dass der Mann muskulös war. Gut trainiert und vorallem groß. Das hatte Seth schon immer an ihren Männern geschätzt. Größe hieß nämlich überhaupt nichts über die Kraft. Aber das nur am Rande.

Doch irgendwie… ihr kam der Typ so bekannt vor. Diese Haltung, dieser Geruch, diese Haarfarbe… und dann drehte sich der Mann zu ihr um.

Schock! Sie starrte ihn an, er starrte zurück.

Sie kannte diesen Mann. Und zwar besser als ihr im Moment lieb war. Sie fing sich als erste.

„Hallo Cedrik!“

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Apr 30 2016, 23:54

Das Hotel war ja ganz komfortabel, aber Cedrik brauchte endlich eigene 4 Wände. Und so war es an der Zeit gewesen, sich nach etwas Eigenem umzusehen. Nach diversen Vorschlägen, die ihm unterbreitet worden sind, war endlich etwas dabei, dass Cedriks Interesse geweckt hatte. Die Bilder der Wohnung waren ein Traum und es wert, sich diese auch in Natura anzusehen.


Und so hatte Cedrik einen Termin vereinbart, einer seiner Anzüge aus dem Kleiderschrank geholt und sich vor der besagten Immobilie mit dem Makler getroffen. Wie so oft, war Cedrik einige Minuten vor dem vereinbarten Termin am vereinbarten Treffpunkt erschienen und konnte sich so bereits ein Bild vom äußeren Erscheinungsbild machen. Und was er da sah, war mehr als viel versprechend, übertraf jegliche bildliche Aufzeichnung. Ein Grinsen breitete sich auf Cedriks Gesicht aus. Oh ja, diese Wohnung war genau das, was er suchte. Und nach der Zeit, die er im Rainbow Valley verbracht hatte, war dies perfekt.

Cedrik benötigte nicht unbedingt Luxus. Im Rainbow Valley hatte er sich eine einfache Hütte zu seinem Heim gemacht. Und zwar mit seinen eigenen Hände. Er scheute schließlich nicht vor körperlicher Arbeit zurück und liebte es, mit seinen eigenen Händen etwas zu erschaffen. Aber das Valley war Geschichte. Der Sturm hatte alles zerstört. Nichts war übrig geblieben. Die Bewohner und er hatte noch das Glück gehabt, ihre Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen, bevor die Naturkatastrophe alles mitgerissen hatte. Aber Cedrik war nicht wirklich traurig darüber. So wurde sein Zeitpunkt, weiterzuziehen, einfach vorgezogen. So einfach war das. Er machte sich auch nicht allzu viele Gedanken über die kleine Traube an Personen, die ebenfalls Hals über Kopf aus dem Valley geflüchtet waren. Bei den Meisten war er sogar insgeheim froh, dass er ihnen nicht mehr über den Weg laufen musste. Er konnte gewiss auf die Gesellschaft von Vampiren, Werwölfen und anderen übernatürlichen Wesen verzichten. Kurz dachte er an Lauren. Wie konnte eine Frau zuerst mit einem Werwolf verheiratet sein, um sich dann wegen einem Vampir zu trennen? So etwas konnte er einfach nicht verstehen. Gut, sie und ihr Vampir waren eines Tages einfach verschwunden. Gut so. Eine Sympathisantin und ein Vampir wenig. Cedrik hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er all diese übernatürlichen Kreaturen verabscheute. Dafür gab es keinen bestimmten Grund. Es war einfach so. Eine Tatsache. Diese Kreaturen waren wider die Natur. Und doch war er fast ein Mal schwach geworden.

„Guten Tag Herr Timothy!“ drang eine männliche Stimme an sein Ohr und verdrängte somit schlagartig Cedriks Gedanken.

Cedriks Gesicht wurde ernst, und er streckte dem Makler seiner Hand entgegen. Er erwiderte den Gruß nicht, sondern nickte dem Mann nur zu. Schließlich war er der Kunde und würde diesem Makler genug Provision einbringen, sollte es zum Abschluss kommen. Dass Cedrik diese Immobilien haben wollte und zwar zu jedem Preis, musste er ihm ja schließlich nicht sofort auf die Nase binden.

Mit ein paar Schritten Abstand folgte Cedrik dem anderen Mann ins Innere. Der Makler blieb mitten im Raum, der sich als Wohnzimmer erwies, stehen und begann mit seinen fein einstudierten Worten über die Vorzüge dieser Immobilie zu referieren. Nur mit Mühe konnte sich Cedrik ein Grinsen verkneifen. Statt dessen durchquerte er langsam den Raum und studierte die Begebenheiten.

Oh ja…

Ja, das war sie. Diese Wohnung war definitiv noch besser als auf den Fotos. Sie war perfekt. Perfekt für ihn. Und er wollte sie haben. Cedrik blieb vor der großen Glaswand stehen und betrachtete die absolut fantastische Aussicht. Was er hier alles, vor dieser Aussicht, machen könnte! Und Cedrik dachte dabei nicht nur an Whiskey trinken und Zigarre rauchen. Jetzt breitete sich tatsächlich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht aus.

„Gut, wie sehen die anderen Räume aus?“ fragte Cedrik, sein Gesicht noch immer zu der Glasfront gewandt.

Im Begriff sich von dieser fantastischen Aussicht abzuwenden, verharrte Cedrik jedoch, als er 2 Stimmen hörte, die sich ihnen näherten.

Das gibt’s doch nicht…

Diese Stimme. Er hatte sie sofort erkannt. Er wusste, wem sie gehörte. Daran gab es keinen Zweifel. Sein Grinsen wurde noch breiter. Und dann drehte er sich um.

Ihr Gesichtsausdruck war unbezahlbar, als sie ihn erkannte.

„Sethereth.“ erwiderte er, wobei er gleichzeitig seine Augenbraue wie auch seinen Mundwinkel nach oben wandern ließ.

Das glaube ich jetzt einfach nicht. Ich begene dir hier? In dieser Stadt? Das Schicksal meint es nicht gut mit mir! Du warst die Jenige, die mich kurz zweifeln ließ…
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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:55

Er sah noch genau so aus, wie das letzte Mal. Das vertraute Grinsen im Wundwinkel, dieselbe lockere Haltung, jap - Reinrassig Cedrik. Und offensichtlich war er nicht ganz so verwundert wie sie, sei‘s drum.

Sie war sich noch nicht so sicher, ob sie sich jetzt über das etwas unverhoffte Treffen freuen sollte. Sie hatte eigentlich Abstand zu allen, vorallem aber der Gesichte mit allem was das Valley betraf, haben wollen. Wenn sie statt ihm jetzt Brian und Justin gesehen hätte… sie wusste wirklich nicht wie sie reagiert hätte. Vielleicht ganz normal, vielleicht nicht.

Und wenn es stattdessen andere Personen gewesen wären…vielleicht wäre ihre Schwerthand dann nicht ganz so ruhig geblieben.

Ihre „normale Fassade“ hielt sie für die Außenwelt aufrecht, sie konnten nur das sehen, was sie sehen sollten! Eine Frau die wusste wie sie aussah, schick gekleidet war und der man schon auf dem ersten Blick anmerkte, dass sie Geld und Geschmack hatte. Jemand, mit dem man rechnen musste.

Doch dahinter… hatte sie sich nicht geändert. Sie trug kein Schwert auf dem Rücken, aber es hieß nicht, dass sie unbewaffnet war. Sie hatte zu viele schlechte Erfahrungen gemacht in ihrem doch schon sehr langen Leben, war vielleicht etwas paranoid, aber sie wusste auch warum!

Und jetzt war sie hier, mit ihm. In der Zivilisation standen sich zwei Personen gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Er gehörte zu der neuen Welt, sie zur alten. Das hatte es schon seit ihrem ersten Treffen sehr kompliziert, miteinander auszukommen. Vielleicht hatten sie sich jetzt zu neuen Konditionen getroffen, mit neuen Hintergründen
– aber an einer Tatsache änderte das rein gar nichts! Sie war, nach wie vor, und das auch für immer, das was sie war. Und genau DAS verabscheute er ja so. Zumindest waren das eine seiner letzten Worte gewesen!

Sie hätte bei diesem Gedanken beinahe die Augen verdreht. Alte noch nicht geklärte Dinge holten einen wohl doch immer wieder ein! So lange, bis sie geklärt wurden. Offensichtlich schien das Schicksal jetzt eine Klärung herbeiführen zu wollen.

Schön, dann sollte es eben so sein. Sie hatte kein Problem sich unangenehmen Fragen zu stellen. Ob das für ihn allerdings genau so galt, blieb abzuwarten. Wahrscheinlich eher nicht!

Aber zuerst mussten sie die Basics hinter sich bringen. Also legte sie ihren Kopf in den Nacken um ihn ins Gesicht zu sehen. Er war wirklich groß, aber das hatte ihr schon von Anfang an ihm gefallen.

„Gut siehst du aus. Offensichtlich scheint es dir in der Zeit seit dem du weisst schon… nicht all zu schlecht ergangen zu sein!“

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Apr 30 2016, 23:56

ie vielen Pokerabende hatten sich bezahlt gemacht. Cedrik wusste, dass sie seine innere Überraschung, gerade SIE hier zu treffen, nicht sehen konnte. Das war auch verdammt noch Mal gut so. Denn innerlich hätte es Cedrik beinahe aus den Schuhen gehauen. Wenn ihm jemand gesagt hätte, dass er hier auf einen ehemaligen Valley Bewohner treffen würde, hätte er diese Person umgehend in eine Klinik einweisen lassen. Und jetzt stand Sethereth vor ihm. Schön wie eh und je. Nur mit Mühe konnte Cedrik ein Seufzen unterdrücken. Verdammt! Warum war das Schicksal so grausam? Oder war es sein Charma? Es würde ihn nicht wundern.

Cedrik blickte er ihr ins Gesicht und fixierte ihren Blick. Seine Augen wurden für eine Sekunde schmäler, bevor sein Grinsen breiter wurde.

„Ich kann mich nicht beklagen!“ erwiderte er auf ihre Feststellung, während er dabei seinen Blick über seinen eigenen Körper gleiten ließ, nur um sie dann sofort wieder anzustarren.

„Aber…“, er leckte sich kurz über die Lippen, „du bist schöner denn je! Wenn ich das so sagen darf!“

Er grinste sie breit an und ließ nun seinen Blick über ihren Körper gleiten. Oh ja, sie war schöner denn je. Ihr Körper perfekt. Die richtigen Kuren an den richten Stellen.

„Du in San Francisko? Und das ohne dein…“

Langsam beugte er sich zu ihr runter und flüsterte leise in ihr Ohr,

„…Katana?“

Ihm war es nicht entgangen, dass sie ihr Schwert, das sonst ihr ständiger Begleiter gewesen war, nicht dabei hatte.

Er richtete sich wieder auf und blickte ihr wieder fest in die Augen.

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:56

Das war zu einfach, viel zu einfach. Sie bemühte sich nicht einmal ihr breites Grinsen zu verstecken. DAS dachte er also von ihr? Dass sie nur mit ihrem Katana anzutreffen war, dass sie es nötig hätte sich so offensichtlich als Kriegerin darzustellen? Nicht in diesem Leben, nie wieder!

„Oh Cedrik, du weisst ich liebe meine Schwerter. Aber eigentlich hatte ich gedacht, dass gerade du es besser wissen müsstest!“ sie neigte sich genau wie er zuvor, zu ihm hin und flüsterte beinahe

„ich brauche kein Schwert, um gefährlich zu sein. Das war eher Zierde als Schutz. Du hattest doch schon eine Kostprobe meiner „Fähigkeiten“! Vielleicht…“ sie ging wieder zurück, auf Abstand - vorerst - und lächelte ihn an

„war sie nicht… spektakulär genug, um dich davon zu überzeugen. Aber deswegen bin ich nicht hier!“ ihr Lächeln wurde einen Tick wärmer. Dieser Mann scheute sich nicht ihr entgegen zu treten. Hatte er noch nie. Unter gegebenen Umständen, konnte das noch sehr interessant werden! Vorfreude machte sich in ihr breit.

„Danke für das Kompliment, kann ich nur zurückgeben. Du siehst auch sehr ansprechend aus, San Francisco bekommt dir offensichtlich. Und Geschmack hast du offensichtlich auch, da du ja genau wie ich dieses Juwel anschaust, dass ich zu kaufen beabsichtigte!“

Sie ließ es klingen als das was es war – eine Kampfansage. In welchen Krieg, war noch nicht raus. Sie für ihren Teil freute sich auf jeden Fall schon auf die Konfrontation. Denn… sie brauchte Gegner, keine Opfer. Und er war keins!

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Apr 30 2016, 23:57

Cedrik grinste noch immer. Ja er wusste, was sie war und konnte sich noch sehr gut an ihre Demonstrationen erinnern. Auch wenn seine Erinnerungen und das Bild, das sich ihm hier und jetzt bot, nicht wirklich zusammenpassten. Diese Frau hier vor ihm wirkte so zierlich, so klein, so dass dieser Anblick bei jedem Mann auf dieser Welt den Beschützerinstinkt hervorlocken musste. So auch bei Cedrik. Eigentlich. Aber er wusste es besser. Sie war eine von Jenen, die nicht in seine Welt passten. Die er nicht in seiner Welt haben wollte. Eigentlich. Und doch…

„Vergiss es!“

Sein Grinsen behielt er, während er seinen Kopf etwas schief legte.

„Wie kommst du darauf, dass ich dir diese Immobilie überlasse? Hmm?“

Das würde er unter gar keinen Umständen tun. Diese Wohnung war so gut wie seine, es fehlte nur noch seine Unterschrift auf den Papieren, die sein Makler gewiss schon vorbereitet in seinem Aktenkoffer hatte. Er war versucht, die Hand auszustrecken und ihr die eine Haarsträhne, die sich gelöst hatte, hinter ihr Ohr zu streichen. Aber natürlich tat er dies nicht. Trotz ihres Erscheinungsbildes vergaß er nicht, wer oder besser gesagt was sie war.

„Also so leid es mir tut“, er schnalzte mit der Zunge, „du wirst dich nach etwas Anderem umsehen müssen!“

Er schob seine Hände in seine Hosentaschen und hob dann gespielt entschuldigend die Schultern.

"Aber du kannst mich hier natürlich jederzeit besuchen kommen... und dann können wir uns San Francisko gemeinsam gut bekommen lassen!"

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:57

Seth konnte nicht anders, sie lachte los. Die beiden Makler waren komplett vergessen! Es machte Spaß mit ihm zu sprechen, bzw. sich mehr oder weniger zu streiten. Sie hatte vergessen wie es mit ihm gewesen war. Sie hatte vergessen wie sehr dieser Mann von sich überzeugt war. Nun ja.. war sie ja auch. Gleiches Recht für alle!

„Nun… das denke ich nicht!“ noch immer lächelte sie.

„Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass du diesen Preis vielleicht stemmen kannst, aber ganz sicher nicht das doppelte. Und ich will ehrlich sein, ich werde das Doppelte zahlen, sollten wir beide uns nicht einigen können. Obwohl…“ sie sah sich kurz um.

Diese Wohnung war eigentlich mehr als das. Klar, es war ganz oben, war schließlich das Penthouse, aber vorallem war sie eins - einfach riesig. Nicht dass sie was dagegen hatte, aber wer zum Geier brauchte bitteschön 3 Haupt-Räume, 2 Gästezimmer, eine XXL-Küche, 2 Bäder und 2 Gästeklos für sich allein?

Sie hätte zwar Platz, genau wie er, sollte er die Wohnung bekommen, was er auf keinen Fall würde.

"ich denke, dass ich eventuell bereit wäre, mit mir verhandeln zu lassen!"

Das Angebot war gemacht, sie wollte mal sehen, ob er überhaupt darauf einging. Sie saß, wenn es hart auf hart kam, am längeren Hebel, was die Finanzen anging und auch so. Und sie war sich auch ziemlich sicher, dass er das wusste. Aber noch... war gar nichts entschieden!

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Apr 30 2016, 23:57

Cedrik senkte kurz seinen Blick, schüttelte leicht den Kopf. Er leckte sich über die Lippen und sah Sethereth wieder an.

„Du lässt mit dir verhandeln?“

Seine Augenbraue wanderte nach oben. Verhandlungen waren gut. Sogar sehr gut. Und ihm fielen mindestens 100 Dinge auf Anhieb ein, die er von ihr als Einsatz verlangen wollen würde. Wäre sie eine Frau, aus Fleisch und Blut. Und genau das war das Ding. Sie war es nicht. Sie gehörte zu denen. Und er traute diesen Wesen keinen Millimeter über den Weg. Verhandlungen kamen da auf gar keinen Fall in Frage. No Way! Aber das hieß nicht, dass er sich auf dieses Spielchen nicht einlassen wollte.

Mal sehen, wozu sie bereit ist…


„Lass hören…!“

Seine Zungenspitze blitzte kurz zwischen seinen Lippen durch.


„Und was das Finanzielle betrifft…“

Cedriks Blick schweifte durch den Raum,

„nun... mach dir darüber keine Sorgen.“

Er hatte genug Geld auf der hohen Kante. Er konnte sich dies definitiv leisten. Auch wenn er keine Ewigkeit Zeit dazu hatte, sich ein Vermögen zu erwirtschaften, so war er definitiv nicht arm.

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Sethereth am Sa Apr 30 2016, 23:58

Er war darauf eingegangen, sie hatte nichts anderes erwartet. Sehr gut! Sie wäre enttäuscht gewesen, wenn er sich so schnell aus dem Spiel genommen hätte.
Sie wandte sich wieder an die beiden Makler, sah dann ihre Maklerin an.

„Entschuldigung, ich war unhöflich. Darf ich vorstellen, dass hier Cedrik Timothy, ein alter Bekannter von mir. Offensichtlich ist er an dieser Immobilie mindestens genau so interessiert wie ich. Ich fürchte wir beide müssen uns erst noch an einen Tisch setzen und die Dinge klären, wer jetzt diesen Traum von Wohnung bekommt. Wenn es Ihnen also keine Umstände macht, würde sich einer von uns dann bei Ihnen melden und Bescheid sagen, wie der Stand der Dinge ist. Aber eine Entscheidung kann im Moment noch nicht gefällt werden!“

Sie sah wieder Cedrik an. Als dieser nickte und seinerseits kurz mit seinem Makler sprach, entspannte sie sich. So weit so gut. Sie folgten beiden Maklern aus der Wohnung und standen dann nebeneinander auf der Straße. Seth nickte Richtung City.

„Komm, lass uns was trinken gehen, dann können wir in Ruhe darüber reden. Ich kenn da ein Café, was keine Wünsche offen lässt!“

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Apr 30 2016, 23:58

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Re: Wiedersehen & Seths Vorgeschichte

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