Cafe Trieste

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Milton Cornwall am Di Mai 10 2016, 23:33

Milton hatte eine sehr erfolgreiche Jagd hinter sich. Er war satt und dementsprechend zufrieden, als er im Cafe eintraf.

Er musste nicht einmal lange suchen, Seth zog die Blicke automatisch auf sich, selbst wenn sie überhaupt nichts tat. So wie jetzt... wo die Walküre zwar körperlich anwesend zu sein schien, aber mit dem Kopf irgendwo ganz anders.

Er ließ sich ihr gegenüber auf den Sitz fallen und beobchtete sie. Auf den ersten Blick schien sie nur abwesend zu sein, auf den zweiten bemerkte er eine steile Falte zwischen ihren Augenbrauen und dass ihre Augen trüb gefärbt waren.

Sie hatte offensichtlich Kummer. Auch wenn Milton sich beim besten Willen nicht erklären konnte, weshalb. Vorher war mit ihr doch noch alles in bester Ordnung gewesen. Was zum Teufel war nut mit ihr innerhalb dieser einen Stunde passiert?

Es wurde ihm zu bunt!

Er schnippste vor ihren Augen mit den Fingern und sie hob ruckartig den Kopf. Für eine Sekunde war sie in höchster Alarmbereitschaft, bereit alles um sich herum auf der Stelle hier und jetzt dem endgültigen Tod zu überantworten, dann entspannte sie sich wieder.

"Wo warst du gerade?" wollte Milton ohne Begrüßung oder dergleichen wissen und Seth Blick trübte sich noch mehr.

"War es so offensichtlich?"

"Ja!"

"Scheiße!"

"Also... wo warst du?"

Sie runzelte die Stirn und antwortete nicht. Nicht wegen seiner forschen Art, das wusste Milton, sie war einen ganz anderen Umgansgton gewöhnt. Sie beide waren dazu geradezu unglaublich höflich.

"Milton..."

"Ja"

"Eine intime Frage, aber deine Antwort ist mir wichtig!" Milton hob, überrascht über ihre sonderbare Wortwahl, eine Augenbraue.

"Du kannst mich alles fragen meine allerliebste, süße, kleine Walküre, das weisst du doch!", wie erwartet verzog sie beiden Worten 'allerliebst' und 'süß' den Mund und Milton grinste breit, sagte aber nichts weiter dazu, sondern sah sie nur fragend und abwartend an.

"Ich höre!" sie nahm sich Zeit, trank einen Schluck ihres inzwischen lauwarmen Kaffees, zündete eine Zigarette an und reichte sie Milton und nahm von ihrer dann einen tiefen Zug.

"Fühlst du dich manchmal.... alt?"

Dieses Mal zog Milton beide Augenbrauen bis zum Haaransatz hoch. What the fuck.... DAMIT hatte er nicht gerechnet.

Jetzt nahm er sich Zeit für die Antwort. Wenn Seth eines fast so sehr hasste wie Romantik, dann waren es Lügen und Ausflüchte. Man konnte sehr viel schneller ein Auge oder wahlweise auch ein Körperteil verlieren, wenn man eine Walküre anlog, als sie mit Absicht zu reizen oder zu ärgern. Im Endeffekt käme zwar das gleiche bei raus, man verlöre das Körperteil trotzdem, aber man müsste dabei bei weitem weniger leiden!

"Manchmal!" antwortete er ihr deswegen ehrlich.

"Ja, ab und zu... fühle auch ich mich alt. Ich gehe stark auf 500 Jahre zu, ein halbes Jahrtausend... es erscheint mir ab und zu unvorstellbar, dass ich schon so alt bin! Aber im Vergleich zu dir.... da bin ich gar nichts. Verflucht noch nicht einmal Rex ist da was.

Verrückt und ein bisschen gruselig ist diese Vorstellung schon!

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Sethereth am Mi Mai 11 2016, 00:00

Sie nickte zustimmend. Ja... gegen ihr Alter waren sie alle jung.

"Ich gehöre nicht zu denjenigen, die sagen hör auf die Älteren, die wissen es besser!"

Ok...bei vielen Dingen wusste sie es in der Tat besser! Aber sie hatte gelernt, dass man manchmal die Leute auch einfach einmal warnen konnte, und wenn sie dann nicht hören wollten, mussten sie eben fühlen und direkt in ihr Verderben rennen. War nicht ihre Schuld, sie hätten nur auf sie hören müssen!

"Ist das gerade so?" wollte Milton wissen.

"Fühlst du dich alt? Erdrückt es dich?"

Seth sah Milton direkt in die Augen und war verblüfft über die Einfühlsamkeit des Vampirs. So einfühlsam war er wirklich nur sehr selten! Eigentlich... nie! Offensichtlich sorgte die Vorfreude, Lauren bald wieder sehen zu können, für erheblichen Aufwind bezüglich der guten Laune.

Was auch immer... sie packte die Möglichkeit mit ihm reden zu können beim Schopf. Wer wusste denn, wie lange er in dieser ganz besonderen Stimmung war. Vielleicht war es in den nächsten Minuten schon wieder vorbei und er würde wieder so grummelig wie Damon werden.

"Ja, so ist es. Ich hab keine Ahnung warum hier, oder warum jetzt. Für gewöhnlich komme ich mit meinem Alter gut klar. Ich binde es keinem auf die Nase und die, die es wissen, lassen mich mit den Fragen meisten sin Ruhe. Und bevor du dir auch gleich auf die Zunge beisst, du neugieriger Vampir, du; ich bin, hmm.... im Bereich, sagen wir mal.... ja, zwischen 3.000 und 6.000 Jahren, ok?! Nähere Informationen dazu gebe ich nicht, auch nicht dir!"

Milton akzeptierte! Entsprach das doch auch so ungefähr seiner eigenen Einschätzung ihres Alters. Dennoch... war es ein Hammer!

Bei ihr musste man das Wort "alt" neu definieren!

Aber das Gespräch tendierte gerade in eine Richtung, die ihm überhaupt nicht recht war. Deswegen beschloss er, die Atmosphäre etwas aufzulockern. Mit dem Schalk im Nacken lächelte er sie 'unschuldig' an.

"Nun.... allerliebste Walküre, ich hab jetzt zwar keine Ahnung ob es hilft... aber DAFÜR dass du schon so alt bist, siehst du fabelhaft aus!"

Es wirkte, Seth musste lachen. Und wie sie lachen musste. Oh sie liebte diesen Vampir! Heiss und innig! Er war der beste!

"Du bist unmöglich!" grinste sie ihn an, er grinste zurück und sie griff nach seiner Hand.

"Lauren hat sich den richtigen ausgesucht! Wenn du bei ihr genau so bist, wie bei mir.... dann kann ich langsam verstehen, warum sie dich lieber komplett vergessen wollte, als dich permanent vermissen zu müssen!"

Milton verzog den Mund und Seth war sich klar, dass sie es dieses Mal selbst war, die den Stimmungsoverkill fabriziert hatte. Aber es war ihr egal. Es stimmte doch, verflucht nochml!

"Tu nicht so. Lauren tut dir gut und du ihr. Daran ist doch überhaupt nichts verkehrt. Liebe mag mir vielleicht fremd sein (nun... nicht mehr soo fremd wie früher!) aber ich verstehe das System. Und offensichtlich seid ihr beide längst Mitglieder im Club der Verliebten!

Ok... möglicherweise haben Cedrik und ich auch gerade ein Ticket auf Probe gelöst! Bei Milton und Lauren ist es Liebe. Cedrik und ich... keine Ahnung was es ist, aber Liebe im klassischen Sinne, ist es nicht! Naja, vielleicht noch nicht! Wer weiss, auf jeden Fall ist es bei Lauren und Milton anders, als bei uns! Nicht schlecht anders, nur eben anders! Mal sehen, was sich noch ergibt!

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Sethereth am Mo Mai 16 2016, 21:41

Seth war entspannt. Sehr sogar. Vorerst waren alle Baustellen, bis auf eine, erledigt. Nur... diese ganz spezielle eine, die war ihr am wichtigsten. Wo blieb er nur? Ihr Berserker?! Sie wusste ganz sicher, dass er inzwischen wieder da war. Sie wusste nicht genau warum sie es wusste, aber sie wusste es.

Auf ihr Bauchgefühl hatte sie sich bisher immer verlassen können. Also tat sie das auch jetzt. Basta!

"Was ist los? Du bist so still?" wollte Milton wissen und sie zuckte als Antwort nur mit den Schultern.

Was war los mit ihr? Verdammt gute Frage! Leider hatte sie nicht einmal für sich selbst eine wirkliche Antwort darauf.

Oder vielleicht doch? Aber sie war einfach noch nicht bereit, diese zuzugeben!

"Frag mich was leichteres Vampir!" seufzte sie also nur und rieb sich gedankenverloren den Nacken.

War sie verliebt? So ganz wirklich?! SIE? Nääää!

....

Oder?

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Cedrik Timothy am Mo Mai 16 2016, 23:50

Sein Blick fand sie sofort. Sie saß an einem Tisch im hinteren Bereich des Cafes. Ihr gegenüber lehnte ein dunkelhaariger Mann in seinem Sessel, dessen Blick Sethereth regelrecht durchbohrte. Das musste dieser verdammte Vampir sein, soweit sich Cedrik an diesen Kerl erinnern konnte. Er spürte die Wut in sich aufsteigen, wie sie ihm langsam aber stetig die Wirbelsäule raufkroch. Als er dann noch beobachten musste, wie seine Sethereth die Hand dieses Scheißkerls ergriff… Seine Kopfhaut begann augenblicklich zu kribbeln.

Verdammte Scheiße…

Unter größter Anstrengung atmete Cedrik ein paar Mal tief ein und aus. Und zu seinem Glück und auch zum Glück all der Anwesenden hier, hatte es funktioniert. Er spürte, wie sein Herzschlag wieder auf Normalfrequenz sank und wie sein Atem nun wieder regelmäßiger ging.  Die Frage, ob dies daran lag, dass er sich selbst soweit unter Kontrolle hatte oder daran, dass er durch seine tiefen Atemzüge ihren Duft in sich einzog, den er so klar und deutlich riechen konnte, als würde Sethereth direkt neben ihm stehen, wollte er gar nicht erst beantworten. Und er wollte sich auch gerade keine Gedanken darüber machen, warum er so darauf reagierte, sie hier mit einem anderen Mann zu sehen. Das hatte sein Ego doch gar nicht nötig. Bis jetzt zumindest nicht. So etwas wie Eifersucht kannte er gar nicht. Nicht dass er hier und jetzt eifersüchtig war. ER? NIEMALS!!


Mit schnellen Schritten durchquerte er den Raum und blieb direkt vor dem besagten Tisch stehen.

„Du hattest Recht mit dem Wetter! Heiß und feucht!“

Er grinste sie an.

Verdammt, ich freue mich wirklich, dich wieder zu sehen. Ich wünschte nur, wir könnten unser Wiedersehen ungestört feiern… und ich könnte dir zeigen, wie sehr ich mir darauf gefreut habe.

Dann wandte er den Kopf leicht weg und starrte diesen Vampir an.

Und du mein Freundchen bist schuld daran, dass ich unser Wiedersehen nicht gebührend feiern kann… dass ich mich noch ein Weilchen gedulden muss. Du hast besser einen verdammt guten Grund hierfür…!!!

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Sethereth am Di Mai 17 2016, 00:14

Sie hatte ihn noch viel früher gespürt, bevor er das Cafe betreten hatte. Und kaum hatte Cedrik Milton erblickt, schwappte eine Welle von Aggression zu ihr herüber.

Ach du ..... nee oder?! OH MAN!

Sie drehte den Kopf exakt im gleichen Moment wie Milton, und sie sahen beide dabei zu, wie Cedrik mit grimmiger Miene im Stechschritt auf den Tisch zu kam.

Er begrüßte sie beide mit den Worten:

„Du hattest Recht mit dem Wetter! Heiß und feucht!“

was Milton als Reaktion prompt eine Augenbraue hochziehen ließ. Seth rollte mit den Augen und rieb sich dann erneut die Nasenwurzel.

Um Himmelswillen! MÄNNER! Jetzt wusste sie wieder, WARUM sie so lange keinen in ihrem Leben gehabt hatte. Die waren nur anstregend!

Was sollte dieses Machogetue jetzt? Was dachte sich Cedrik? Wollte er sich jetzt vor Milton aufbauen und mit den Fäussten laut auf die Brust trommeln?

Er sah tatsächlich so aus, auch wenn er seine Aggression mit einem eher schlechten als rechten Grinsen zu kaschieren versuchte.

Herrschaftszeiten! Alle beide... ich könnte sie! ARGH!

Und Milton machte die Sache auch nicht sonderlich leichter. Denn der legte jetzt den Kopf schief, musterte Cedrik einmal von oben bis unten und grinste dann.

"Ich kenn dich doch. Du warst der Mensch aus dem Valley. Betonung liegt auf WAR!" damit beugte er sich etwas vor und seine Nasenflügel bebten.

Dann drehte er sich zu ihr um.

"Was hast du gemacht? Keine Ahnung was er jetzt ist, aber ein Mensch ist es keiner mehr!"

Seth antwortete nicht, aber sie hatte plötzlich das dringende Bedürfnis, sie ALLE BEIDE wahlweise zu erschießen, zu köpfen, oder einfach nur den Kopf mit einem vernehmlichen KLONK mehrmals auf die Tischplatte fallen zu lassen!

Ich HASSE sie!

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Cedrik Timothy am Mi Mai 18 2016, 15:15

Nein. Das war er nicht. Er war kein Mensch mehr. Er war ein Berseker. Und wenn dieser verdammte Vampir seine Sethereth noch einmal so ansehen würde, dann könnte er keine Garantie dafür ablegen, sich hier nicht zu verwandeln und ihm zeigen, wie sehr er kein Mensch mehr war. Nun, wenn er jetzt so darüber nachdachte, war es gerade das erste Mal, seitdem er „anders“ geworden war, dass ihm dieser Gedanke gefiel. Der Gedanke anders zu sein. Denn jetzt war er körperlich nicht mehr unterlegen. Er war vermutlich auf der gleichen Stufe, was Kraft und Ausdauer betraf. Sollte dieser Kerl also etwas Dummes anstellen, könnte Cedrik in gleicher Weise austeilen. Oh die Vorstellung gefiel ihm. Sehr sogar!!!

Sein rechter Mundwinkel zuckte. Und nur unter größter körperlicher Anstrengung gelang es ihm, das aufkommende Grinsen zu unterdrücken.

„Der Kandidat hat 100 Punkte. Denn ein Mensch bin ich nicht…!“

Dann beugte er sich zu Sethereth runter. Er brachte seine Lippen ganz dicht an ihr Ohr und flüsterte in einem rauen Ton:

„Ich kann es kaum erwarten, dein Geschenk auf deinem Körper zu verteilen!“

Er pustete leicht seinen warmen Atem auf ihre Ohrmuschel, bevor er sich wieder zu seiner vollen Größe aufrichtete und dann auf dem dritten, noch leeren Stuhl Platz nahm.

Seine Hand schnellte hoch, und er winkte die Bedienung zu sich.  Ohne ein hartes Getränk würde er das hier wohl nicht aushalten. Er hoffte, dass dieses Zusammentreffen bald ein Ende finden würde, denn er wollte verdammt noch Mal mit ihr alleine sein. Und nicht hier. Er wollte sie ausziehen, ihren Körper erkunden, sie küssen… an jeder Stelle ihres Körpers. Wollte jede Stelle ihrer weichen Haut mit den Fingern und mit der Zunge, ja vor allem mit der, nachfahren. Wollte ihr Stöhnen hören. Wollte hören, wie sie seinen Namen schrie, wenn er sie für die Tage seiner Abwesenheit entschädigte.

Ein leises Knurren kam über seine Lippen.

Genau DAS war eigentlich das, was er niemals wollte. Er wollte nicht warten. Er wollte sich sofort das nehmen, wonach ihm Sinn stand. Deswegen hatte  niemals eine Beziehung gewollt. In einer Beziehung war man gefangen. Man mußte auf den Anderen Rücksichtnehmen, seine Bedürfnisse bedenken. Sich anpassen oder Kompromisse schließen. Darauf stand Cedrik nun wirklich nicht. Er wollte frei sein. Das tun, was er wollte und wann er es wollte. Und doch saß er jetzt hier.

Verdammte...Scheiße...


„Also was verschafft mir dieses Vergnügen?!“

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Milton Cornwall am Mi Mai 18 2016, 15:50

Milton dachte am Anfang, er hätte sich verhört, als der große Kerl an den Tisch gekommen war. Aber relativ schnell war klar gewesen, hatte er nicht!

Und dann haute der Typ einen anzüglichen Spruch auf den Tisch. Miltons Augenbrauen waren in die Höhe geschnellt und sein Interesse endgültig geweckt.

Aha..…. was auch immer hier los war, irgendwas war ganz klar im Busch!  

Dann war ihm eine Sekunde später der Geruch aufgefallen. Seine Nasenflügel hatten gebet, als er den Geruch und vorallem die Message dahinter sortiert hatte. Der Typ betrachtete Seth ganz offensichtlich als die seine. Denn er versprühte gleich eine ganze Batterie an Pheromonen in Miltons Richtung. Offene Aggression lag in der Luft, Milton genoss jede Sekunde. Das würde jetzt noch seeehr interessant werden!

Und dann von einer Sekunde auf die andere, kannte Milton den Menschen doch. Echte Verblüffung machte sich bemerkbar, dann ein Grinsen. Ach was! Die Welt war eben doch ein Dorf!

Er wusste zwar beim besten Willen nicht mehr, wie der Typ hieß, aber nichts desto Trotz, er kannte ihn. Der Mensch war im Valley gewesen. Sie waren sich da ein-zwei Mal begegnet.

Apropos Mensch…das da war kein Mensch! Möglicherweise war er früher einer gewesen, aber jetzt ganz sicher nicht mehr! Jetzt war er irgendwas anders. Dieser spezielle Geruch… er hatte ihn noch nie zuvor wahrgenommen.

Was hatte diese verrückte Walküre mit dem armen Mann nur angestellt?!

Hatte sie es endgültig satt gehabt, alleine zu sein, und sich schließlich und endlich einfach einen… ja, gemacht? Er sah Bilder von missglückten Versuchen vor seinen inneren Auge, menschliche Körper, auf einem Holzbrett festgeschnallt, alle samt mit dem Gesicht von dem Kerl und eine lachende Sethereth daneben stehen, die meinte, dieses Mal würde es ihr gelingen, während sie Blitze auf die armen gefangenen Geschöpfe niederregnen ließ.

Irritiert über diese seltsamen, verwirrenden Bilder, schüttelte er den Kopf. Was zur Hölle sollte denn das jetzt? Sowas würde Seth niemals machen. Es musste eine plausiblere Erklärung für die Reaktion des Mannes an ihrem Tisch geben.

Nun… was auch immer, Seth kannte ihn offensichtlich sogar recht gut, denn ihre Reaktion war alles andere als begeistert über die so offensichtliche Zur Schau Stellung von Besitzgier seitens des Nichtmenschen hier an ihrem Tisch.

Und dann beugte sich der dreiste Kerl auch noch zu ihr herunter und hauchte ihr beinahe einen Kuss auf ihr Ohr. Milton wusste nicht genau was er erwartet hatte, aber mit gar keiner Reaktion von ihr hatte er auch nicht gerechnet, denn sie kochte praktisch auf kleiner Flamme vor sich hin.

Milton packte die sich bietende Gelegenheit beim Schopf. Um eine Reaktion von ihr zu erzwingen, wartete er, bis der Typ sich gesetzt hatte, dann begann er.

„Willst du uns nicht vorstellen, allerliebste Sethereth“, ihre Fingernägel wurden länger, ihre Pupillen wechselten ständig von grau/blau zu silbern hin und her und ihr Blick versprach Schmerz.

Oh er hatte sie bald so weit, dass wusste er.

Milton grinste über ihre Reaktion nur, blieb ansonsten aber völlig ungerührt. Er hatte kleine Furcht vor ihr. Egal wie sauer sie auf ihn auch werden konnte, sie liebte ihn viel zu sehr. Umbringen konnte sie ihn immer, aber zurückbringen konnte sie ihn nicht! Er hatte sozusagen den „Bruder-Bonus“. Er konnte sich Dinge herausnehmen, die sie bei keinem anderen akzeptieren würde.

Und genau davon machte er jetzt schamlos Gebrauch.

"Ach komm schon Seth, ich erinnere mich sogar an ihn!", er wandte sich um.

"Du warst auch im Valley, ich hab dich da gesehen!"

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Sethereth am Fr Mai 20 2016, 09:44

Seth seufzte.

OK, es war amtlich - sie hasste Männer! Alle samt! Und speziell diese beiden hier, raubten ihr noch den letzen Nerv!

Aber, eigentlich hätte sie sich nicht mal wundern dürfen. Das Schicksal und sie... nun um es höflich auszudrücken, waren Murphy und sie nicht immer beste Freunde gewesen! Warum also sollte es jetzt anders sein?

Also fügte sie sich notgedrungen. Mehr als sich gegenseitig umbringen, konnten sich Milton und Cedrik ja nicht!

"Milton, darf ich vorstellen, Cedrik Timothy. Seines Namens ehemaliger Mensch, ehemaliger Valleybewohner und mein Mitbewohner. Und bevor du fragst... lass es! Cedrik und ich haben eine gemeinsame Wohnung hier und mehr brauchst du zu diesem Thema nicht zu wissen!"

Dann wandte sie sich an ihren Berserker.

"Cedrik, darf ich vorstellen, Milton Cornwall. Vampir, ebenfalls ehemaliger Valleybewohner, Lebenspartner von Lauren, und für mich so etwas wie kleiner Bruder!" sie schoss besagten 'Bruder' einen warnenden Blick, doch Milton grinste ungerührt weiter. Sie sah wieder Cedrik an und ihre Augen bekamen einen leichten Silberglanz.

"So, nachdem die Vorstellung nun vorbei ist.... ich hoffe doch, dass deine Anfahrt annehmbar war Cedrik? Du bist ja praktisch hergeflogen!" sie beugte sich etwas vor, die Spannung die zwischen ihr und Cedrik knisterte war unübersehbar, das war ihr selber klar. Aber leider... LEIDER konnte sie, zumindest momentan nicht zulassen, dass sich besagte Spannung entlud. Sie würden beide noch warten müssen!

Scheißdreck!

Sie lehnte sich wieder zurück und unterdrückte den Drang aufzustehen, Cedrik an der Hand zu packen, ihn hinter sich herzerren, in die nächstbeste Kabine eines Klos zu schubsen, sich dann einfach auf seinen Schoss zu schwingen und dieses fabelhafte Wesen hier und jetzt direkt ins nächste Nirvana zu reiten.

Das wäre dann eine Wiederholung ihres Cybersex und hätten sie noch Zeit gehabt, wäre Milton nicht hier und hätte Seth es Lauren und vorallem Damon nicht versprochen, bei Odin, Freya, Gott - oder wem auch immer: Cedrik wäre sowas von fällig gewesen!

Aber leider passte momentan weder die Zeit, noch der Ort, noch die Umstände.

Und es war Seth sowas von scheiß egal, dass Milton genau jetzt im Moment auch riechen konnte, dass sie Cedrik wollte. Na und?! Scheiß drauf!!! Er war in Laurens Nähe mit faszinierender Regelmäßigkeit zum Tier mutiert. Wer im Glashaus sitzt.... sollte NICHT mit Steinen werfen!

Und Cedrik.... nun, der wollte sie genau so sehr, wie sie ihn. Er machte keinen Hehl daraus, hatte er noch nie! Noch so ein Punkt, den sie so sehr an ihm mochte. Der Mann war geradelinig, straight, ehrlich und sagte was er wollte. Genau wie sie!

Sie lächelte Cedrik an, ihr Lächeln war warm und voller Zuneigung. Verflucht noch eins.... wenn sie nicht wirklich aufpasste, dann verliebte sie sich noch bis über beide Ohren in den Berserker!

"Cedrik, ich muss für eine kurze Weile weg. Ich habe Lauren und Damon versprochen, ihnen Milton zu bringen. Und das muss jetzt sehr bald geschehen, Lauren braucht ihren Vampir zurück. Und Milton will sein Mädchen ebenfalls wieder haben. Ich war vorher beim Big-Boss und hab Milton abgeholt!" sie hielt inne, als Milton sie unterbrach.

"Seth, ich unterbreche dich ja nur ungern, aber ich bin mir nicht sicher, ob er die Regeln schon kennt!" Seth nickte. Konnte er nicht. Woher auch? Er war ja praktisch noch nagelneu!

Und hinreißend sexy!

"Ja... der Big-Boss ist der Vampir, der für San Francisco zuständig ist. In unserem Fall ist es schon ein relativ alter Vampir. Sein Name ist Rex. Er ist Miltons Erschaffer und daher sowas wie sein Vater bzw. mein Ziehsohn" als sie Cedriks Gesicht sah, verzog sie den Mund.

"Ja ich weisss, ist etwas viel. Du wirst ihn noch früh genug treffen, jetzt nachdem du wurdest, was du bist. Er wird dich kennen lernen wollen. Aber alles zu seiner Zeit. Was du wissen musst, er hat Milton zu sich herbestellt damit er sich um eine... Familienangelegenheit kümmern kann. Was Milton auch getan hat. Ich habe Rex dann besucht und Milton mitgenommen. Und hier sind wir. Mehr oder weniger auf der Durchreise. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht sehr lange dauern wird!"

Erneut räusperte sich Milton. Er sah nachdenklich aber auch sehr entschieden aus.

"Ich verdanke Seth viel, nicht nur wegen Lauren. Und ganz offensichtlich mögt ihr beide euch, deswegen mache ich dir ein Angebot: Komm mit! Schließe dich uns an! Dann habe ich Seth schon nicht länger alleine am Hals! Begleite uns und dann lernst du mein Mädchen kennen, falls du sie nicht schon kennen solltes!" er grinste wieder.

"Damon kennst du auf jeden Fall!"

Seth hatte bei seinen Worten ihren Kopf schief gelegt, aber anscheinend war die Walküre von Miltons Vorschlag angetan, denn ihre Augen leuchteten.

"Das ist eine fabelhafte Idee. Du hast doch jetzt und in nächster Zeit nichts vor oder? Keine weiteren blöden Meetings oder dergleichen. Und ich...." sie kämpfte mit den Worten.

"hätte dich gerne dabei!" sie lächelte ihn breit an. Vorfreude und Begeisterung wechselten sich ab. Die Vorstellung, Cedrik vielleicht schon viel eher wieder, wenn sie allein waren, in die Arme nehmen zu können, war berauschend.

"Also... was sagst du? Wäre ein spontaner Kurztrip drin?"

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Cedrik Timothy am Do Mai 26 2016, 21:27

Mit hochgezogener Augenbraue hatte Cedrik den Worten von Sethereth zu gehört. Und je mehr er hörte, desto entspannter wurde er. Desto mehr spürte er, wie die Aggression, die zuvor wie Säure in seinen Adern gebrannt hatte, langsam aber stetig seinen Körper verließ. Seine Atmung wurde langsamer und auch sein Herz schlug wieder in einem normalen, gesunden Rhythmus. Ja  in einem menschlichen Rhythmus.

Als er das Cafe betreten und die Beiden zusammen an diesem Tisch gesehen hatte, in so einer vertrauten Stimmung… er hatte wirklich mit sich zu kämpfen gehabt. Er hatte sofort das Bedürfnis verspürt, hier alles kurz und klein zu schlagen. Einfach die anderen Tische zu nehmen und sie gegen die nächstbeste Wand zu schleudern, um diesem Kerl hier zu demonstrieren, dass diese Frau ihm gehörte. Ihm ganz alleine! Mein … dieses Wort hatte in seinem Kopf mit einer übernatürlichen Lautstärke gehallt. So als wäre es das einzige Wort, das er kannte.

Aber jetzt, wo Sethereth ihm erklärt hatte, dass dieser Vampir für sie wie ein Bruder war… Cedrik lehnte sich sichtlich entspannt gegen die Lehne des Stuhls und ließ seinen rechten Mundwinkel in die Höhe wandern. Es gefiel ihm außerordentlich, dass Sethereth diesen Kerl im Dunkeln ließ, was ihre Beziehung betraf.

Beziehung?! WTF? Habe ich es gerade als eine Beziehung bezeichnet?


Cedrik räusperte sich, während er seine Hand unter den Tisch wandern ließ. Sanft legte er diese auf ihren Oberschenkel und strich darüber. Oh er würde alles dafür geben, um hier auf der Stelle zu verschwinden. Wenn es nach ihm gehen würde, würde er sich dieses Wahnsinnsweib über die Schulter schmeißen und sie so schnell wie möglich in sein Bett bringen. Ganz auf die altmodische Höllenmensch-Methode. Er drückte ihren Oberschenkel, bevor er diesen wieder losließ, um sich eine Zigarette aus der Schachtel zu fischen. Leider konnte er aber genau das nicht tun. Er konnte sie nicht einfach so nach Hause bringen. Nicht weil es physisch nicht möglich wäre. Nein. Er konnte nicht, weil er, warum auch immer, spürte, dass das hier für Sethereth wichtig war. Dass sie helfen wollte, Milton und diese Frau wieder zu vereinen. Und er saß hier und akzeptierte es. Einfach so. Irgendetwas schien ganz verkehrt zu laufen. Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht. Und doch fühlte es sich richtig an. Richtig, hier bei ihr zu bleiben und es zu akzeptieren. Sich auf ihre Bedürfnisse einzulassen. Sich für sie zurücknehmen.

Langsam fuhr sich Cedrik durch die Haare und blickte dann zu Milton.

Oh mein Lieber, du magst vielleicht sowas wie ihr Bruder sein, aber glaube mir, ich würde niemals zu lassen, dass du Stunden oder Minuten… nicht einmal Sekunden mit ihr alleine bist…

Mein!


Dann wandte er den Blick wieder zu Sethereth und schenkte ihr das für ihn so typische Grinsen.

„Ein Kurztrip ist immer drin meine Sethereth! Und wenn du mich so gerne dabei hättest, …“

Er legte den Kopf etwas schief und sein Grinsen wurde noch breiter.

„wie könnte ich denn da jemals Nein sagen, hm?! Außerdem, du weißt, ich bin für jeden Spaß zu haben!“

Nun blickte er wieder zu Milton. Sein Blick war jetzt aber ganz starr.

„Also wo geht es hin? Und was ist passiert, dass dein Mädchen weg ist?  Oder lass mich anders fragen: Was hast du angestellt?“

Seine Finger schlossen sich um das Glas und er nahm einen Schluck, ohne Milton aus den Augen zu lassen.

Was diesen besagten König betraf… Was für ein Scheiß war das denn? Er sollte sich bei irgendeinem Vampir vorstellen, nur weil er jetzt kein Mensch mehr war? Und weil sich dieses Arschloch einbildete, der Herrscher über San Francisko zu sein?

So weit  kommts noch…!!!

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Milton Cornwall am Sa Aug 13 2016, 21:01

Milton war über die seltsame Situation und die Arroganz des anderen Mannes einerseits amüsiert, andererseits verärgert. Allem Anschein nach, war er mehr als nur ein Mensch, wenn er auch nicht ganz sicher war, was. Aber Seth mochte ihn, das war amtlich. Und solange sie ihn mochte, würde ich nichts offensives gegen Cedrik unternehmen.

Nichts offensives. Jap.

Aber etwas defensives, das war schon drin. Ein Test. Er vertraute auf Seth Urteil, hatte er immer, würde er immer. ABER... er wollte wissen, woran sie bei dem Typen war.

Arrogantes Verhalten hin, besitzergreifendes Getue her - Milton Argwohn war deswegen noch lange nicht ausgeräumt. Das würde der Kerl schon selbst machen müssen. Und Milton wusste in der nächsten Sekunde  auch schon wie.

Er stand auf und grinste brav wie ein Lämmchen in die Runde.

"Zur Feier des Tages organisiere ich uns drei Hübschen mal ein paar Drinks. Bin gleich wieder da!" sprachs und verschwand in der nächsten Sekunde.

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Sethereth am Sa Aug 13 2016, 21:13

Seth wollte noch etwas erwidern, doch Milton war schon weg. Angesäuert starrte die den leeren Stuhl des nervtreibenden Vampirs an und wandte sich dann seufztend Cedrik zu.

"Es tut mir leid. Manchmal kann er echt ein richtiger Penner sein. Aber ich kenne Milton schon lange, er hat unter seiner rauen Schale einen...." sie suchte nach dem richtigen Wort und entschied sich schließlich für

"mehr oder weniger recht guten Kern!"

Cedriks Augenbraue wandterte nach oben, als er den Satz unkommentiert ließ und erneut seufzte sie.

Männer!

"Bald haben wir ihn los. Ich bringe ihn zu seiner Frau zurück, sorge dafür dass die beiden wieder zueinander finden, dann auf Wolke 7000 eh nichts mehr von ihrer Umgebung mitbekommen und gut ist!"

Interesse flackerte in Cedriks Augen auf und er beugte sich etwas vor.

"Wie heißt die Auserwählte denn? Und was hat es mit der Sache auf sich?"

Seth überlegte, was sie sagen bzw. wo sie genau ansetzen sollte.

"Sie heißt Lauren und sie erinnert sich momentan nicht mehr an ihn. Milton musste nach dem Valley eine Weile nach San Francisco zurück um seine Angelegenheiten zu klären, von da habe ich ihn vor kurzem abgeholt. Und Lauren konnte da nicht mit, es wäre nicht sicher für sie gewesen.

Nun... um die Sache abzukürzen, er hat ihr mit Magie und Zwang die Erinnerung an sich genommen. Warum kann ich dir nicht sagen, das ist Miltons Angelegenheit, aber es war notwendig, dass es so kam, wie es gekommen ist!"

Seth wusste selbst, dass sie sich kryptisch anhörte, aber ändern konnte sie es nicht. Es war nicht an ihr, solche delikate Informationen weiter zu geben, selbst wenn sie Cedrik mehr und mehr als ihren Partner ansah.

Wenn Milton es Cedrik jemals irgendwann erzählen wollte, dann würde der Vampir das mit seinen Worten auf seine eigene Weise tun.

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Aug 13 2016, 22:02

Uns Hübschen???

Also Cedrik ist schon als sehr vieles bezeichnet worden, aber als Hübscher? Seine Augenbraue erreichte beinahe seinen Haaransatz. Er wandte seinen Blick von dem gerade verschwundenen Mann und blickte nun Sethereth an.

"Ähm... Penner ... das trifft es ziemlich gut!"

Seine Mundwinkel verzogen sich nun zu einem echten Grinsen, während er Sethereth zu hörten.

Lauren...

Bei diesem Namen klingelte etwas in seiner Erinnerung. Er kannte diesen Namen. Dunkel. Aber er kannte ihn. Genauso wie sich jetzt ganz langsam ein Gesicht zu diesem Namen in seinem Gedächtnis formte.

Unmerklich nickte er.

"So so, er hat ihre Erinnerungen gelöscht und jetzt wollt ihr es wieder rückgängig machen? Na viel Glück kann ich nur sagen!"

Verdammter eingebildeter Vampir! Und genau das war es, was ihn an diesen Wesen so ankotzte! Dieser Vampir nahm sich einfach das Recht heraus, Jemandens Erinnerungen einfach zu löschen! Weil es so bequemer war? Weil es die Situation leichter machte? Verdammtes Arschloch! Für so eine Aktion würde er ihm sofort und ohne Wenn und Aber einen Pfahl ins Herz  rammen. Ungespitzt.

Cedrik schüttelte leicht seinen Kopf.

Aber dies war nicht sein Problem. Oder doch? Wenn Sethereth an dieser "zurück-bring-Aktion" beteiligt sein wollte, wurde es dann nicht automatisch auch zu seinem Problem?

Verdammt...

Seine Hand wanderte zu seinem Hinterkopf, wo er sich kurz krazte.

"Wie dem auch sei...."

Er beugte sich näher ran und strich ihr eine Strähne hinters Ohr. Sein Blick blieb an ihren Lippen hängen. Und bevor er sich selbst davon abhalten konnte, strichen seine Lippen über ihre. Es war nur eine kurze Berührung, und doch ließ sie sein Herz schneller schlagen.

Scheiße...


Schon wieder benahm er sich wie ein Teenager. Er ließ sich in seinem Sessel nach hinten sinken, ohne jedoch den Blick von ihr abzuwenden.

"Wie schon gesagt, ich bin bei dem sogenannten Kurztrip dabei. Aber..."

Seine Zunge befeuchtete seine Lippen.

"ich hoffe doch, dass dies wirklich nur ein Kurztrip bleibt. Auf die Gesellschaft dieses Penner-Vampirs kann ich nämlich gerne verzichten!"

Bei diesem Satz verzog Cedrik verächtlich den Mund.

"Auf deine jedoch nicht!"

Jetzt grinste er wieder.

Oh er hatte sie wirklich vermisst!


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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Milton Cornwall am Sa Aug 13 2016, 22:27

Milton hatte ganz spezielle Drinks bestellt. Besser gesagt, er hatte sich den Barkeeper geschnappt, ihn mit etwas Zwang genötigt, zum Shaker zu greifen und die Drinks, genau nach Miltons Anweisung zu mixen.

http://www.bilder-upload.eu/upload/bc75e9-1471123021.jpg

Sehr zufrieden mit sich, der Arbeit des Mannes, entließ er diesen aus seinem Zwang und biss sich dann grinsend in den rechten Zeigefinger.

3 Blutstropfen, mehr wären nicht nötig.

Diese ließ er in eins der Gläser fallen, vermischte alles und garnierte es dann noch hübsch mit einer Selleriestange. Die anderem beiden, ohne Blut, bekamen dieselbe Garnierung, allerdings etwas anders angeordnet.

Milton war sich im klaren, dass er den anderen Mann damit ins offene Messer rennen ließ, aber Miltons Grinsen wurde nur breiter. Er mochte Herausforderungen, hatte er schon immer! Und wenn dieser die Prüfung bestand.... nun reichte das Grinsen von einem Mundwinkel zum anderen, das hatte nämlich noch keiner, absolut KEINER, dann hatte Seth mit Cedrik einen wahren Glücksgriff gemacht.

Eher wahrscheinlicher war allerdings, dass sich der Mann in der kommenden Nacht hin und her wälzen würde, und dass seine Träume...

Feucht war gar kein Ausdruck!

sehr interessant werden würden. Sehr ernüchternd, sehr hart und vorallem sehr heftig!

Naja... für seine Träume konnte der Mann ja schließlich nichts. Und Seth würde am nächsten Morgen mit Sicherheit davon profitieren, wenn der Kerl mit einer eins a Morgenlatte erwachte und sich nicht einmal ansatzweise erklären konnte, warum er statt weichen Kurven eher ein hartes Gegenstück erwartet hatte!

Milton machte sich auf den Weg zum Tisch zurück. Er trug die Drinks wie ein Kellner mit einer Hand, ein frisches, gestärktes Tuch über dem Arm. Angekommen, überreichte Milton, ganz gut erzogener Kavalier, erst Seth ihren Drink, dann Cedrik seinen und stellte seinen eigenen auf dem Tisch ab.

"So, wie ichs versprach. Unsere Drinks. 3 really bloody Marrys" er prostete Seth zu.

"Für die Beste nur das beste!" die Walküre lachte nicht, aber er wusste, dass er sie amüsiert hatte, denn ihre Augen lachten.

"Und für den Herren, eine gute Portion mehr Vodka als normalerweise, da du uns auf unserem Trip ja begleitest, dachte ich, du könntest es brauchen!" Damit hob er sein Glas.

"Cheers!"

Die beiden anderen erhoben ebenfalls ihre Gläser und alle drei tranken in einem Schluck.

Milton war sehr zufrieden.

Seeehr gut! Ich wünsche süße Träume Cedrik!


Zuletzt von Milton Cornwall am Sa Aug 13 2016, 23:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Aug 13 2016, 22:53

Er stand nicht so auf das grüne Zeug. Deshalb nahm Cedrik das Gemüse aus seinem Glas, bevor er in die Runde prostete und einen kräftigen Schluck nahm. Er bevorzugte zwar Whiskey, aber ein guter Vodka war auch nicht übel. Und diese war gut. Sehr gut sogar.



Cedrik schluckte die Flüssigkeit runter und für einen Bruchteil einer Sekunde glaubte er, noch etwas Anderes in dem Drink zu schmecken. Aber genauso schnell wie ihm dieser Gedanke kam, war er auch schon wieder verschwunden. Und so nahm er noch einen weiteren kräftigen Schluck, bevor er das Glas an den Tisch zurückstellte.

Das leichte Brennen, dass sich durch seine Speiseröhre direkt in seinen Magen seinen Weg bahnte, war angenehm und verursachte eine wohlige Wärme in seinem Inneren. Genauso mochte er es. Entspannt lehnte er sich erneut in seinem Sessel zurück.

„Irgendwelche Einzelheiten, die ich wissen sollte?“

Er blickte Milton direkt in die Augen.

Sollte er es wagen, ihn irgendwie zu manipulieren...hatte er das mit dem Pflock schon erwähnt? Jep hatte er.


Erneut griff er zu seinem Glas, hob es abermals in die Runde und trank erneut.

"So, und wie willst du deine Angebetete wieder zurückbekommen? Schon einen Plan? Und vor allem..."

Cedrik grinste breit.

"was macht dich so sicher, dass sie dich zurückhaben will?"

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Milton Cornwall am Sa Aug 13 2016, 23:09

Milton mochte den Kerl. Er mochte es, wenn seine Gegenüber Biss hatten. SO machte die Sache doch viel mehr Spaß!

Lächelnd beugte er er sich vor.

"Darüber brauchst du dir nicht den Kopf zerbrechen. Die Sache mit meiner "Angebeteten" und mir, bereinige ich schon.

Gott... er vermisste sie. Vermisste Lauren so sehr, dass es fast schmerzte!

"Kennst du eigentlich Damon?" wechselte er das Thema.

"Ich glaube, ihr beiden seid euch im Valley über den Weg gelaufen. Ist ein sehr guter Kumpel von mir, wir beide kennen uns schon eine ganze Weile, obwohl Zeit in unserem Fall ja relativ ist, oder Seth?"

Die Walküre, die sich bisher aus dem Gespräch mehr oder weniger raus gehalten hatte, verzog den Mund. Sie hatte ihn bisher sein Spiel spielen lassen, doch nun bekamen ihre Augen einen leicht silbernen Touch.

"Hör auf Milton!" eine Zurechtweisung, in Watte gepackt und absolut tödlich.

Er änderte seine Haltung nicht. Er war nicht deswegen so alt geworden, weil er vor anderen kuschte. Auch vor Seth nicht, wenn er auch auf der Hut war.

"Ach komm schon Seth, sei keine Spielverderberin!" sie antwortete nicht und Milton änderte erneut die Richtung.

"Damon ist bei ihr, er passt auf sie auf!" diese Worte waren für Cedrik bestimmt.

"Wenn wir da sind, kümmere ich mich um mein Mädchen und du..." er legte eine Kunstpause ein und sein Grinsen wurde leicht dreckig

"kümmerst dich um Seth. Dass mir ja keine Klagen kommen!"

Seth scharfes "Milton" brachte ihn zum lachen.

"Also bitte, ich bin weder blind noch blöd. Dass zwischen euch beiden beinahe die Luft brennt, kann jeder sehen, der zwei Augen und etwas Verstand im Kopf hat. Aber hey... warum nicht? Als ich Lauren getroffen habe, wurde ich vom Fleck weg wieder 25. Hormone können grausam sein...oder eben wunderbar. Deswegen machen wir ja diesen Trip oder?!"

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Cedrik Timothy am Sa Aug 13 2016, 23:39

Mit dem Glas in der Hand, prostete Cedrik Milton zu.

„Eins kannst du mir glauben, ich zerbreche mir wegen dir und deiner Situation bestimmt nicht den Kopf. Es geht hier alleine um sie…“

Er deutete mit dem Kopf Richtung Sethereth.

„Sethereth scheint diese ganze Sache wichtig zu sein… „

Deshalb machte er sich Gedanken, und nur deshalb. Sethereth wollte, dass alles wieder ins Lot kam. Und Cedrik wollte nicht, dass sie enttäuscht wurde. Verdammte Scheiße, da fing es schon an. Das Gedanken machen über die Gefühle anderer und …

Nur mit Not konnte er sein Knurren unterdrücken. Genau das war es, was er nie wollte. Was er nie beabsichtigte zu tun. Und doch tat er es. Hier und jetzt machte er sich Gedanken darüber, was getan werden musste, damit sie das bekam, was sie wollte.

Fuck…

Seine komischen Beziehungsgedanken wurden jedoch jäh verdrängt, als er den Namen Damon hörte. Oh ja, er konnte sich noch absolut an diesen anderen Scheißvampir aus dem Valley erinnern. Immerhin hatte ihm dieser eine verpasst und ihn so aus dem Sattel seines Pferdes gehoben. Cedrik war geflogen und gegen den nächsten Baum gekracht. Der Aufprall war so heftig gewesen, dass ihm einige Sekunden komplett schwarz vor Augen geworden war. Aber… Cedrik grinste in seinen Gedanken…. Die Kugel, die er ihm dafür verpasst hatte, war auch nicht von schlechten Eltern gewesen. Genau zwischen die Schulterblätter. So dass dieser Damon nicht in der Lage gewesen war, diese selbst herauszuholen.

„Damon? Hm, ja möglichweiser…“

Die weiteren spitzen Bemerkungen überging Cedrik einfach. Es waren zuviele Menschen hier, alsdas er sich einfach provozieren lassen konnte. Er konnte seiner Aggression nicht einfach freien Lauf lassen, dazu hatte er die ganze Berseker-Sache noch nicht richtig unter Kontrolle.



„Wie und wann ich mich um Sethereth kümmere, ist eine Sache, die dich einen verdammten Scheiß angeht mein Freundchen. Also würde ich dir empfehlen….“


Cedriks Kopfhaut begann zu kribbeln und sein Puls beschleunigte sich.

„dich aus dieser Sache herauszuhalten. Ist das klar?!“

Keiner, absolut keiner, auch nicht dieser Vampir-Bruder, hatte das Recht, sich in diese Sache…

Beruhige dich… beruhige dich…. Zu viele Menschen…. Er ist wie ein Bruder….

Er schloss augenblicklich seine Augen und atmete tief durch, in der Hoffnung genug von Sethereth Duft aufzuschnappen. Es  waren definitiv zu viele Menschen hier.


Und warum reagierte er so? Er sollte lachen, ihm auf die Schulter klopfen und sagen, dass es noch nie irgendwelche Beschwerden gegeben hatte...

Er hatte Recht. Scheiß Hormone!!!

Mit einem Zug leerte er nun sein Glas.

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Re: Cafe Trieste

Beitrag von Sethereth am Sa Aug 13 2016, 23:59

Seth war bei diesen Wortgefecht eigentlich bisher relativ passiv gewesen. Die beiden sollten die Sache selbst klären. Aber jetzt musste sie einscheiten, die Agression im Raum hatte zugenommen. Die Luft war inzwischen zum schneiden dick und die Richtung des Gesprächs behagte ihr überhaupt nicht mehr! Es reichte jetzt!

"Okay, das reicht jetzt! Und das gilt für beide! Um Himmelswillen, rafft euch und zwar auf der Stelle!"
Sie griff zu. Packte jeweils Milton und Cedrik am Handgelenk und drückte zu. Dieses Mal hielt sie ihre Kraft nicht zurück.

"Ich bin hier kein Knochen um dem man kämpfen muss, klar soweit. Wenn hier jemand kämpft, dann bin ich das! Und das allerletzte was ich jetzt will oder brauchen kann, ist, dass mein Freund, der wie ein Bruder für mich ist, sich mit meinem Partner in die Haare kriegt, WEGEN SO EINEM SCHEIß!"

So, jetzt war es raus. Sie hatte es gesagt. Partner. Und bam, sie lebt immer noch!

Allerdings hatte sie gerade nicht die Zeit, sich darüber zu freuen. Denn sie war sauer. Ihr Zorn ging in eisigen Wellen von ihr aus.

"Wenn ihr beide das Höhlenmenschen-Gen nicht auf der Stelle wieder da hin packt, wo es hingehört, nämlich in die Vergangenheit, dann werde ich euch beide jetzt eine knallen, eure bescheuerten Ärsche dann in das nächst beste Motel sperren, Lauren besuchen gehen und ihr mitteilen, dass sie sich ruhig einen Liebhaber nehmen kann und euch erst wieder rauslassen, wenn ihr mir beide versichert habt, dass so eine Scheiße nie wieder vorkommt. HABE ICH MICH KLAR AUSGEDRÜCKT?"

Die letzten Worte hatte sie beinahe geschrien, ihre Augen waren wie quecksilber, Blitze zuckten über das Firmament und ihr war offensichtlich ganz egal, dass sie von Menschen umringt war.

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