Milton Manor - Kaminzimmer

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Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Lauren Hawk am Mo März 07 2016, 14:36

Das Kaminzimmer von Milton Manor.

Ein Ort der Ruhe, des Friedens. Für gewöhnlich sitzt man hier mit einem Glas guten Wein und entspannt vor dem leise knackenden Kamin, starrt in die Flammen und genießt die Ruhe.






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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Milton Cornwall am So Mai 01 2016, 00:08

Lauren Hawk schrieb: „Milton, es wird Zeit…“

Sie blickte ihn an und konnte nicht verhindern, dass sich Tränen in ihren Augen bildeten.
Er zog sie sofort fest in seine Arme und küsste sie. Ihr Kummer machte es ihm nicht gerade leichter. Aber er würde nichts tun, was sie jetzt noch umstimmen konnte/würde. Es musste sein. Sie würden eine ganze Weile getrennt sein. Aber ihre Beziehung würde auch das überstehen. Da hatten sie schon anderes gemeinsam gemeistert. Ihre Beziehung würde danach anders sein, aber deswegen nicht weniger eng. Im Gegenteil. Sie würden noch mehr aufeinander zugehen, es würde noch besser werden.

Daran klammerte es sich fest! Daran würde er glauben, wenn sie von ihm getrennt war. Dann konnte er sie nämlich für diese Zeit ganz freiwillig aus seinem Kopf verbannen, damit er frei war um sich so um Leif zu kümmern, wie er es sollte, wie Leif es verdiente! Sein Kind brauchte ihn jetzt.  

„Ja, ich weiss. Aber nicht hier. Komm!“ er zog sie einfach mit sich, steuerte das Kaminzimmer an, wo er bereits alles vorbereitet hatte und ließ sich mit dann auf dem Fell nieder.

„Ich weiss, dass du Angst hast, dass du das eigentlich gar nicht willst, aber…“ er sah ihr tief in die Augen und strich ihr mit einem Finger über die Wange.

„ich verspreche dir, ich werde so sanft sein, wie ich kann!“ er griff nach den beiden Weingläsern und reichte ihr eins davon.

„Auf uns Lauren!“

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Lauren Hawk am So Mai 01 2016, 00:08

Sie folgte ihm. Hielt seine Hand fest. Wollte sie nicht auslassen. Lauren wollte ihn nie loslassen. Sie wollte nicht, dass er weg ging. Aber sie wusste, dass es keinen anderen Weg gab. Er musste gehen. Und sie musste ihn gehen lassen.

Lauren betrat hinter ihm das Kaminzimmer und blickte sich um. Sie konnte nicht anders und musste lächeln. Er hatte mal wieder an alles gedacht. Hat alles geplant und nichts dem Zufall überlassen. Ja so war er. Ihr Milton. Hätte sie bis jetzt noch gezweifelt, dass dies der richtige Weg war, so war sie sich in diesem Augenblick sicher. Sie musste ihn gehen lassen. Er sollte nicht hin und her gerissen sein zwischen seinem Kind und ihr. Nein, das wollte sie ihm nicht antun.


Langsam nahm sie auf dem weissen Fell Platz und sah ihn an. Sie zog die Unterlippen ein und schloss ihre Augen, als sie seine Hand an ihrer Wange spürte. Wie automatisch schmiegte sie sich an ihn und ein Gefühl von Trauer durchzog sie. Sie schluckte und öffnete die Augen.

Behutsam hob sie dann die Hand und nahm das Glas entgegen, das Milton ihr reichte. Sie lächelte ihn an, obwohl all die Gefühle, die in ihr tobten, sie fast ohnmächtig werden ließen.

„Auf uns Milton!“ erwiderte sie mit leiser Stimme.

„Darauf dass du ganz bald wieder…“ Sie schluckte den dicken Knoten, der sich in ihrem Hals gebildet hatte, runter, und ließ den Satz aber unbeendet, bevor sie das Glas an ihre Lippen setzte und einen Schluck nahm.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Milton Cornwall am So Mai 01 2016, 00:09

„bald bei dir bin!“ beendete er den Satz und lächelte sie an. Dann hob er sein Glas und stieß mit ihr an.

„Auf dass wir beide wieder zueinander finden werden!“ ein leises Klirren ertönte, als die Gläser zusammenstießen. Er nahm einen tiefen Schluck und genoss den Geschmack. Auch wenn sein Gaumen eher für Blut als für Wein ausgelegt war, so genoss er es trotzdem Wein zu trinken. Hatte er immer - würde er immer!

Danach stellte er das Glas ab und nahm ihre Hände in seine. Sie zitterte und er spürte ihre aufkommende Nervosität. Ja… jetzt war es soweit. Sie versuchte krampfhaft ruhig zu bleiben, doch ihr Puls hämmerte wie ein Presslufthammer in seinen Ohren, ihr Herzschlag hatte sich beinahe verdoppelt und ihr ganzer Körper spannte sich an.

So ging es nicht. So würde er nicht von ihr trinken!

Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und sah ihr in die Augen, nahm ihren Blick gefangen.

„Lauren…“ seine Stimme war hypnotisierend, er benutzte seine Vampirfähigkeiten und beeinflusste ihren Geist.

„alles ist in Ordnung, ich möchte dass du dich jetzt entspannst!“

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Lauren Hawk am So Mai 01 2016, 00:09

Lauren lächelte ihn an. Er hatte ihren Satz beendet. Manche würden das hier vielleicht als kitschig empfinden, als zu romantisch. Aber das war es nicht. Es stand dafür, was zwischen ihnen war. Eine Liebe, die unbeschreiblich groß war. Die so war, wie sie sein sollte. Wie sie jeder in seinem Leben finden sollte.

Sie hatte keine Angst davor, dass er ihr weh tun würde. Nein. Selbst wenn, würde es sie es nicht anders verdienen. Aber ihr Herz hämmerte wie wild in ihrer Brust, weil sie wusste, dass dies die letzten Minuten ihres gemeinsamen Lebens waren.

Als Milton ihr Gesicht in beide Hände nahm, blickte sie ihn an und hielt den Atem an. Sie vernahm seine Worte und wurde mit einem Mal ruhiger. Ihr Herz wurde langsamer, nahm eine gesunde Frequenz an und schlug nun ganz normal in ihrer Brust.

„Alles ist in Ordnung.“ Erwiderte sie mit ruhiger Stimme. Ihr gesamter Körper entspannte sich. Die Muskeln, welche noch vor ein paar Augenblicken bis zum Zerbersten angespannt waren, wurden weicher. Selbst ihre Atmung beruhigte sich.

„Ich … bin … entspannt...“ sagte Lauren und blickte nachwievor in Mitlons Augen. Und sie war es tatsächlich. Sie hatte nicht mehr das Gefühl, in einem Sog aus unendlicher Schwärze zu stecken, der sie in die tiefsten Abgründe aus Schmerz und Verzweiflung ziehen wollte.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Milton Cornwall am So Mai 01 2016, 00:10

Sehr gut. Jetzt war sie ruhig, ihre Atmung ging wieder normal und auch ihr Puls brach nicht mehr sämtliche Rekorde.

Sehr gut!

Er rückte näher, zog sie gleichzeitig näher an sich heran und hauchte ihr dann einen Kuss auf die Nase.

„Dann heißt es jetzt wohl Lebe Wohl zu sagen, fürchte ich?!“ er strich ihr erneut über die Wange, schaffte es einfach nicht seine Finger bei sich zu lassen.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Lauren Hawk am So Mai 01 2016, 00:10

Sie lächelte erneut, als er ihr einen Kuss auf die Nasenspitze hauchte.

"Ja... ich glaube, das heisst es."

Sie legte den Kopf etwas schief und betrachtete ihn einige Sekunden, bevor sie ihre Arme hob und diese um seinen Hals legte.

"Aber es ist kein Lebe wohl..."

sie schmiegte sich noch näher an ihn, rutschte etwas hoch, so dass sie nun auf seinem Schoß saß, bevor sie ihre Wange an seine Brust legte.

"es ist ein Auf Wiedersehen!" beendete sie ihren Satz.

Lauren ergriff seine Hand, küsste zart seine Fingerspitzen, bevor sie ihre Finger mit seinen verschränkte.

"Ein Auf Wiedersehen Milton."

Sie atmete ruhig aus und schloß ihre Augen.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Milton Cornwall am So Mai 01 2016, 00:11

Das war es dann also?! NEIN!

„Lauren. Lauren sieh mich an. Nur, weil du dich nicht mehr an mich erinnern wirst, werde ich nicht weg sein. Ja, ich muss zu meinem Kind und werde eine ganze Weile fort sein. Aber ich WERDE wieder kommen!“ er griff sie fest um die Schultern, schaute sie an und schüttelte dann den Kopf, sein schiefes Grinsen nahm der Situation allerdings die Härte.

„Mich wirst du nie wieder los. Hast du verstanden, Lauren Hawk, Frau bzw. Ex-Frau des Arztes, Gänseblümchen und jetzt meine Rose, mein Mädchen?! Ich habe dich gewollt und ich habe dich bekommen, aber vorallem… werde und will ich dich behalten!“ er ließ ihr gar keine Zeit um etwas zu erwidern, seine Lippen krachten auf ihre.

Er brachte das jetzt, musste sie spüren. Sie ein aller letztes Mal küssen, als das was sie war. Als seine Lauren, die dafür gekämpft hatte um das zu werden, was sie geworden war. SEIN!

Danach betrachtet er sie ganz genau, prägte sich ihre Züge ein. Davon würde er zehren können bzw. müssen, solange sie nicht bei ihm war.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Lauren Hawk am So Mai 01 2016, 00:11

Als seine Lippen auf ihre krachten, öffnete sich ihr Mund und erwiderte seinen Kuss voller Leidenschaft und Hingabe. Ihn so zu spüren, ihn nochmals zu schmecken, das war...überwältigend. Sie wollte es so haben, jeden Tag, jede Stunde. Immer. Für immer.

Die Worte, die er zu ihr sagte, rauschten in ihrem Kopf und erhitzten ihr Herz. Noch nie hatte er so etwas zu ihr gesagt. Nicht mit diesen Worten und nicht mit dieser Leidenschaft. Sie seufzte in den Kuss hinein.

Dann, als sich seine Lippen von ihren gelöst hatte, sah sie ihn ebenfalls an. In ihren Augen bildeten sich Tränen, die jetzt über ihre Wangen flossen.

"Ich werde immer DEIN sein Milton. Für immer."

Ihre Finger strichen sanft über seine Wange.

"Komm.... einfach zu mir zurück..." Trotzdessen dass sie entspannt war und keine Furcht verspürte, brach ihre Stimme.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Milton Cornwall am So Mai 01 2016, 00:11

„Das werde ich Schönheit. Das habe ich dir bereits schon versprochen. Und ich gedenke, mein Versprechen auch zu halten!“ er schaute ihr tief in die Augen, sie starrte zurück.

„Und jetzt… mach die Augen zu!“ sie gehorchte. Er drehte sie so zu sich hin, dass ihr Körper an seinem lehnte und schob ihr dann die Haare vom Hals weg.

„Ich verspreche dir, du wirst nichts außer Genuss verspüren!“
Er beugte sich über sie, hauchte genau auf die Stelle, wo ihr Puls schnell und stark pochte und biss dann zu. Ihr süßes Blut schoss aus der Wunde in seinen Mund und er verdrehte die Augen. Reines Aphrodisiakum. Aber auch von ihr kam ein leises Stöhnen, es erfüllte den ganzen Raum.

Allerdings klang nicht so, als ob sie Schmerzen hätte, nein, es war eher ein erlösenden Keuchen. Es war ganz klar, sie genoss seinen Biss. Jetzt gab es für Milton kein Halten mehr, seine restliche Sorge ob er ihr evtl. doch Schmerzen bereitet hatte, löste sich in Luft aus. Dann begann er zu trinken.

Schluck für Schluck nahm er ihr süßes Blut in sich auf. Und auch wenn er es genoss, so blieb er dennoch auf der Hut. Er durfte nicht zu viel von ihr nehmen. Alleine dieses Ausbluten war gefährlich, ein jüngerer Vampir wäre mit Sicherheit in einen Blutrausch gefallen.

Ihr Körper war inzwischen schwerer geworden, sie lehnte mit vollem Gewicht an ihm und er hielt sie sanft, aber fest im Arm. Dann löste er seinen Biss und sah mit blutverschmierten Lippen auf sie herab.

Sie hatte die Augen geschlossen, lag ganz ruhig da. Doch ihr Herzschlag war nach wie vor vorhanden, auch wenn ihr Herz nur noch sehr langsam schlug. Sie war kurz davor… er wusste es genau.

„Lauren, mach die Augen auf und sieh mich an!“

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Lauren Hawk am So Mai 01 2016, 00:12

Langsam schloss sie die Augen. Sie fühlte sich so wohl in seiner Umarmung. Ihr Körper entspannte sich noch mehr. Dann spürte sie seine Lippen auf ihrem Hals und unwillkürlich hielt sie die Luft an. Als seine Fänge ihre Haut durchstießen, atmete sie aus, gefolgt von einem Stöhnen. Sie spürte keinen Schmerz. Nur Genuss.

Sie hatte es schon immer geliebt, seine Zähne zu spüren. Wie sie sich in ihre Haut bohrten, ihr nachgiebiges Fleisch durchstießen. Zu wissen, dass er sich ihr Blut nahm.
Ein erneutes Stöhnen erfüllte den Raum.


Er hatte sie Schönheit genannt. So hatte er sie von Anfang an genannt. Seit dem Tag, an dem sie sich kennen gelernt hatten. Und er gab ihr wirklich das Gefühl, schön zu sein. Nicht nur äußerlich, sondern auch von Innen. Es gab Zeiten, da hatte sich Lauren innerlich mehr als hässlich gefühlt. Und Milton hatte ihr dieses Gefühl genommen. Hatte ihr gezeigt, dass es nicht wahr war. Hatte sie gelehrt.

Jetzt lag sie in seinen Armen und fühlte sich vollkommen sicher. Sie verspürte keine Angst. Keinen Schmerz. Sie versuchte die Augen zu öffnen. Sie wollte ihn noch ein letztes Mal sehen. Ihn nochmals betrachten. Doch sie schaffte es nicht. Ihre Lider waren zu schwer und blieben daher geschlossen. Ein tiefes Gefühl der Geborgenheit durchströmte ihre Körper, ließ ihn schwerer werden, je mehr Blut Milton von ihr nahm. Ihr zuvor noch wildklopfendes Herz verlangsamte sich, klopfte nur noch in einer überlebensnotwendigen Geschwindigkeit.

Komm zu mir zurück… breche nicht dein Versprechen an mich…


Ihre Hand löste sich aus der Umarmung und fiel zu Boden.

Ich kann nicht leben ohne dich… du bist mein und ich bin dein… du bist der Eine… mein Gefährte… ich will dich zurück… halte dein Versprechen… halte es…

Sie flehte ihn still an. Doch ihre Gedanken wurden immer leiser und leiser, bis sie vollkommen verschwanden und sich eine Leere in ihrem Kopf ausbreitete. Laurens Kopf kippte etwas nach hinten und ihr Körper erschlaffte. Jetzt spürte sie nichts mehr. Keinen Kummer, keinen Schmerz, kein Leid.

Aus weiter Ferner drang Miltons Stimme in ihr Ohr. Sie vernahm wie in Trance seine Worte und öffnete ganz langsam ihre Lider. Mit großen, leeren Augen starrte sie ihn an.

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Re: Milton Manor - Kaminzimmer

Beitrag von Milton Cornwall am So Mai 01 2016, 00:13

Er sah auf sie herunter, alle Zärtlichkeit war aus seinem Gesicht gewichen. Seine Augen bohrten sich in ihre, er manipulierte nun ihren Geist. Jetzt und in diesem Moment war er nur ein Vampir, der einen Befehl gab. Nicht mehr, nicht weniger.

"Du wirst mir jetzt genau zuhören. Du wirst jeden Tag NACH dem Aufstehen eine Phiole nehmen und trinken. Auf Ex. Hast du verstanden?" er wartete bis sie nickte und fuhr fort.

"Du wirst das noch VOR dem Frühstück tun. Jeden Tag, so lange, bis ich dir sage, dass du aufhören kannst. Du wirst es niemals vergessen, hast du verstanden?" erneut nickte sie.

"Sehr gut. Und jetzt wirst du schlafen. Du wirst tief und fest schlafen und dein Schlaf wird erholsam sein!" erst jetzt ließ er es wieder zu, dass ihn zärtliche Gefühle für sie übermannten. Er strich ihr so zärtlich wie er nur konnte über die Haare.

"Wenn du wach wirst, wirst du dich nicht mehr an mich erinnern. Der Name Milton ist aus deinem Gedächtnis, aus all deinen Erinnerungen verschwunden. Nichts wird mehr bleiben, dein Herz ist unbeschadet und geschützt. Doch..." er brach ab. Jetzt kam der egoistische Part durch, der Teil von ihm, der sie niemals teilen würde, mit nichts und niemandem!

"du wirst dich nicht verlieben. Dein Herz gehört bereits jemanden, auch wenn du dir das nicht erklären kannst. Du wirst dich auf nichts und niemanden einlassen, sondern warten. Auf was, das weisst du nicht, aber du wirst es tun!" Lauren starrte ihn nur mit großen Augen an.

"Wirst du es tun?" wollte Milton mit rauer Stimme von ihr wissen und sie nickte.

"Ja, ich werde warten. Auf was weiss ich nicht, aber ich werde warten!" Milton nickte zufrieden.

"Schlaf jetzt!" sie sackte in sich zusammen und Milton schloss nun seinerseits die Augen, währen er die Schlafende noch immer fest in seinen Armen hielt.

Das eben war hart gewesen, härter als er gedacht hatte. Nun nahm er Lauren vorsichtig auf seine Arme und trug sie zum Sofa. Dort wickelte er seine kostbare Last vorsichtig in eine Decke ein. Nachdem das erfolgt war, löschte er das Feuer im Kamin und räumte die beiden Gläser auf.

Dann erst nahm er sie erneut in seine Arme und lief mit ihr durch die vertrauten Räume. Er wusste genau, dass weder er noch sie niemals wieder hierher zurückkommen würden. Dieser Abschied war für immer. Das Valley war Geschichte!

Die beiden Pferde, Harley und Davidson, warteten schon angebunden vor dem Manor auf ihn. Er bestieg Davidson, Harley, die mit Laurens Klamotten beladen war, war am Sattel angebunden.

Er sorgte dafür, dass die schlafende Lauren vor ihm in einem sicheren Halt lag, warf noch einmal einen letzten Blick auf Milton Manor, dann verschwanden er, Lauren und die beiden Pferde in der Dunkelheit.

~FIN~

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